Blut und Feuer

Die ganze Welt reibt sich die Augen. In Myanmar (Burma) verfolgen Buddhisten eine muslimische Minderheit, die "Rohingya". Die Verfolgung und Vertreibung kann oder will auch die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nicht wirklich stoppen.

 

Da bleibt nur ungläubiges Staunen:

  • Die friedliebende Politikerin hat in diesem Konflikt bis jetzt keine klaren Worte gefunden.
  • Der – zumindest im Westen – als friedlich bekannte Buddhismus verfolgt unbarmherzig eine Minderheit. Ausgerechnet ein buddhistischer Mönch ruft zu Hass und Verfolgung auf.

Die Heilsarmee hat noch mehr Grund, sich die Augen zu reiben.
Die Gewalt wurde nämlich durch eine islamische Terrororganisation der Rohingya entfesselt. Diese hatten das myanmarische Militär angegriffen und provozierten damit einen Gegenschlag, der jegliches Augenmass vermissen lässt.
Das ist schlimm. Doch was hat das mit der Heilsarmee zu tun?

Die Islamisten nennen sich Salvation Army, genauer: "Arakan Rohingya Salvation Army". Sie werden von Saudi-Arabien finanziert und vergiessen Blut und Feuer im Namen Allahs. (vgl. Luzerner Zeitung, 31.08.2017)

Tja, bis jetzt kannte ich immer nur eine Salvation Army (Heilsarmee). Auch sie hat den Slogan "Blut und Feuer", meint dies aber ganz anders!

 

Während die islamische Salvation Army Blut und Feuer für ihren Gott sät, feiert die christliche Salvation Army die Tatsache, dass Jesus Christus sein Blut für alle Menschen vergossen und an Pfingsten seinen Heiligen Geist für alle Christen ausgegossen hat.

Wir merken:

  • Blut und Feuer für Gott sät Gewalt und Gegengewalt.
  • Blut und Feuer von Gott sät Frieden und Freude.

Ähnliche Worte – aber von ganz anderer Bedeutung!

Dieses "von" ist wichtig. Wir leben nicht nur für Jesus Christus, sondern in erster Linie von ihm.
Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. (1. Johannes 4,19)

Ja, Jesus ist für unsere Sünden gestorben, als wir noch gar nichts von ihm wissen wollten.
Wie sehr Gott uns liebt, beweist er uns damit, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. (Römer 5,8)

 

Das Evangelium ist die Frohe Botschaft, dass wir uns nicht für Gott abmühen müssen, sondern uns von ihm beschenken lassen dürfen. Beschenkte schenken sodann Gottes Heil (Salvation) an ihre Mitmenschen weiter. Salvation Army.

Mit beschenkten Grüssen
Markus Brunner