Liebe zukünftige Freunde

Schon bald beginnt für unsere Familie in Luzern ein neues Abenteuer.

Nach einer äusserst reichen und intensiven Zeit im internationalen und multikulturellen Genf, scheint uns Gott nun ins Herz der Schweiz zu rufen. Nachdem wir in der Calvin-Stadt spanisch gelernt haben, heisst es nun für uns als Familie das Leben auf Schwyzerdütsch zu entdecken.

Wir haben den Eindruck, dass Gott uns nicht nur geographisch in Neuland hineinführen möchte, sondern dass wir, gemeinsam mit Ihnen, eine ganz neue Dimension von Gottes Plan erleben werden dürfen. Wenn wir an unseren zukünftigen Dienst in Luzern denken, kommen wir immer wieder auf Markus 2: 22 zurück, wo Jesus von neuem Wein in neuen Schläuchen spricht. Wir sind dann mal gespannt ....

Aber bevor es für uns losgeht, wollen wir uns doch kurz vorstellen!

Wir, Anne-Marie und Andi, sind seit 15 Jahren verheiratet und seit ebenso vielen Jahren im gemeinsamen Dienst als Heilsarmee-Offiziere unterwegs. Nach unserem pastoralen Start im Berner Jura haben wir nun sieben Jahre in Genf gelebt. Im Rahmen eines äusserst vielfältigen Dienstes im kirchlichen und sozialen Bereich, weit über die Grenzen der Heilsarmee hinaus, leiteten wir eine lateinamerikanische Heilsarmee-Gemeinde sowie einen Tagestreff mit Essensabgabe im Milieu der Obdachlosen und «Sanspapiers». Nun wisst ihr, warum wir Spanisch lernen mussten.

Andi ist, wenn auch Wahl-Welscher geworden, vor langer Zeit mal in der Deutschschweiz aufgewachsen. Er hat soziale Arbeit und Qualitätsmanagement studiert. Das mag zwar äusserst interessant sein. Aber seine Leidenschaft äussert sich wohl noch mehr als Photograph, Musiker, Hobbykoch und Teetrinker. Und dann vor allem für’s Reich Gottes. Möge Gottes Wille geschehen auf Erden wie im Himmel!

Anne-Marie hat ihre Wurzeln in der Bretagne und ist in unmittelbarer Nähe der Champs-Elisées im Pariser Stadtzentrum aufgewachsen. Seither hat ihr sinuöser Weg nach Helvetien sie über Spanien, Dänemark und Belgien geführt. Sie ist gelernte Töpferin und Porzellanmalerin. Ihre grosse Kreativität und Spontaneität bringt sie besonders gerne durch Worte, Tanz und Bilder zum Ausdruck. Ganz besonders, wenn es dazu dient, dass Menschen gerettet werden!

Manoah, unser Sprössling, ist (fast) zwölf Jahre alt. Er interessiert sich so ungefähr für alles, was interessant ist. Vor allem aber für Elementarteilchen und schwarze Löcher.

Was er auch ganz toll findet: seine 19 Jahre ältere Schwester Anaëlle. Leider wohnt sie etwas weit weg. Nach einigen Jahren mit «Jugend mit einer Mission» und einer langen Flitterreise in die Mongolei, lebt sie nun mit ihrem Mann Nicolas und unserem fünf monatigen Grosskind Esaïe in den Sevennen in Frankreich.

Wir grüssen euch alle ganz herzlich!
Andi und Anne-Marie Fuhrer